<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sender Freies Neukölln &#187; creative commons</title>
	<atom:link href="http://www.sender-fn.de/tag/creative-commons/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sender-fn.de</link>
	<description>Liederliche Filme aus Neukölln</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 13:37:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Schwarm und Gemeingut gegen ACTA</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2012/02/schwarm-und-gemeingut-gegen-acta/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2012/02/schwarm-und-gemeingut-gegen-acta/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[globalchange]]></category>
		<category><![CDATA[lehrstück]]></category>
		<category><![CDATA[rockupy]]></category>
		<category><![CDATA[schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[system]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=2330</guid>
		<description><![CDATA[ACTA naht, und es wird höchste Zeit, dass dieses geplante Abkommen auch hierzulande mehr Gegenwehr erfährt. Im Netz kursiert derzeit der 11. Februar als Datum für Großproteste gegen dieses dubiose Antipiraterieabkommen. Dubios vor allem auch deshalb, weil es mal wieder &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2012/02/schwarm-und-gemeingut-gegen-acta/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/K7-zFrCaleU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
ACTA naht, und es wird höchste Zeit, dass dieses geplante Abkommen auch hierzulande mehr Gegenwehr erfährt. Im Netz kursiert derzeit der 11. Februar als Datum für <a title="demos gegen acta" href="http://www.netzwelt.de/news/90543-acta-demonstrationen-gegen-acta-11-02-deutschland-geplant.html" target="_blank">Großproteste</a> gegen dieses dubiose Antipiraterieabkommen.</p>
<p>Dubios vor allem auch deshalb, weil es mal wieder jenseits demokratischer Strukturen zwischen Interessenvertretern ausgehandelt wurde und nun die Parlamente das Ganze lediglich abnicken sollen. Dringend sollte dieses <a title="netzpolitik on acta" href="http://netzpolitik.org/2012/ein-kleiner-einstieg-in-acta/" target="_blank">Thema</a> mehr Aufmerksamkeit erhalten und die Gegendemonstrationen viel <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/" target="_blank">Zulauf</a>.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/yWqta3S9vcc" frameborder="0" width="300" height="182"></iframe><br />
ACTA ist zum einen eine neue Möglichkeit, für den offensichtlich bei einigen heißbegehrten Überwachungsstaat zu plädieren, es ist aber auch ein Stück über einen mindestens seit dem <a title="guttenberg" href="http://www.bui.haw-hamburg.de/pers/ute.krauss-leichert/Aktiv-fh/copyright/sites/GeschichteUrheberrecht.html" target="_blank">Buchdruck</a> völlig aus den Fugen geratenen Begriff des Urheberrechts. Deshalb möchte dieses Thema auch zum Anlass nehmen, mal wieder dazu aufzurufen, eigene Inhalte grundsätzlich und erkennbar unter freien Lizenzen zu veröffentlichen.<span id="more-2330"></span></p>
<p>Bspw. &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen werden bisher leider vor allem als eine Möglichkeit juristischer Absicherung betrachtet, um Missbrauch auszuschließen und um Musikern den Weg an die ÖffentLichkeit zu erleichtern; sie dienen häufig nur als eine Art Sprungbrett, um Inhalte bekannt zu machen, bis ein Verlag oder Label darauf aufmerksam wird.<br />
Es gibt aber genug Gründe, kreative Ergüsse grundsätzlich der <a title="spreeblick diffus aber gut" href="http://www.spreeblick.com/2012/01/23/content-mafia/" target="_blank">Contentmafia</a> zu entziehen. Ich will hier nicht darüber diskutieren, ob Filehoster wie Megaupload nun eher Robin Hoods sind oder eigentlich Verbrecher. Es ist mir am Ende auch ziemlich egal, ob der ganze Riesenhaufen Geld, der in der Branche verdient wird, nun in Form von silbernen Scheiben bei Mediamarkt oder mittels Pornowerbebannern auf der Torrentsuche umgesetzt wird. Es ist mir auch egal, ob nun <a title="Robin Hood?" href="http://alt-tab.com.ar/wp-content/uploads/kim_schmitz.jpg" target="_blank">Kim Schmitz</a> oder irgendein Sonymusic-Manager die ganzen Erlöse aus einer letztlich verbrecherischen Auffassung des Urheberrechts abschöpft. Auch hier gilt es schlicht, das bestehende System zu verlassen. Auch hier gilt es, beginnend bei seinen eigenen Kreationen, sich als Teil des Schwarms zu begreifen und den künstlerischen Wert eines Werkes nicht an seinem Geldwert zu bemessen.<br />
Jede kreative Schöpfung entsteht mittels neuronaler Vernetzungen in unseren Hirnen, und all diese Hirne sind wiederum über gemeinsame Eindrücke vielfältigst vernetzt. Es war im Zweifel ein Nebensatz im Hintergrundradio bei Oma, der das neuronale Feuerwerk in uns ausgelöst hat, welches zu einer Grundidee für ein Drehbuch, eine Melodie oder was auch immer geführt hat. Und auf dem Weg von Oma zur Stammkneipe begegnet uns ein Jongleur, eine Prostituierte, ein alter Kumpel oder ein Streifenpolizist. Wir werden den ganzen Tag mal toller und mal weniger toll belämmert mit Musik, Texten, Infos, Eindrücken, Bildern usw. Die einen formen all das dann bewusst oder unbewusst zu einer Geschichte, die sie am Tresen laut heraus posaunen, die anderen machen daraus einen Blockbuster, ein Kinderbuch oder ein Strickmuster.<br />
Ist es wirklich in Ordnung, wenn damit aber Millionen verdient werden, und zwar weder von der Prostituierten, noch von dem Streifenbullen, noch vom Autor? Sondern von irgendwelchen Checkern, die den richtigen Riecher hatten? Nur weil irgendjemand jemanden unter Vertrag hat, der phänomenal einen Orgasmus beschreiben kann &#8211; soll so einer sich deswegen Nutten leisten können, die ihn glauben machen, dass er ihnen einen verschafft hat?!?</p>
<p>Vor allem widerspricht das doch allen Vorstellungen einer möglichen anderen Welt, wenn Kommunikation untereinander (und Kommunikation mittels geistiger Schöpfungen spielt dabei eine ganz zentrale Rolle) vor allem davon abhängig gemacht wird, wie viel Geld in die Vermarktung einzelner <a title="Meme" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mem" target="_blank">Meme</a> gesteckt wird, und nicht endlich dem Schwarm überlassen wird, was für den Schwarm interessant ist.</p>
<p>Wir sollten grundsätzlich beginnen, unser Leben und unser Zusammenleben anders zu betrachten. Hier ist ansonsten viel die Rede von Revolution, Systemwechsel, Basisdemokratie usw.<br />
Die Verteidigung des Urheberrechts ist nichts weiter als ein Verharren im Prinzip der Konkurrenz. Was erdacht, produziert, fantasiert, erlitten, erstritten oder ersonnen wird, wird in den allgemein gesellschaftlichen Wettbewerb der Ideen geschmissen und dort vermarktet. Mit der Wurst gehts nicht anders, auch nicht mit Senf oder Rattengift. Die Nachfrage bestimmt den Preis, das Marketing die Nachfrage, die Menge des Geldes, die in die Verbreitung gesteckt wird, bestimmt, was Mainstream wird, was Kult oder was hip oder flop wird.</p>
<p>Okay, wir finden mit Recht, dass geistige Arbeit Arbeit ist und dementsprechend honoriert werden sollte. Natürlich sollte ein Blogger, der sein Publikum mit seinen Texten, Videos oder whatever fesselt, auch davon leben können. Das ist grundsätzlich richtig, aber auch kreative Schöpfungen sollten zuallererst als Gemeingut betrachtet werden, weil sie das letzten Endes sind, eben weil niemand im luftleeren Raum agiert. Ich persönlich empfinde es als riesiges Privileg, Filme überhaupt machen zu können, ich versuche zu lernen, mich vor allem geehrt zu fühlen, wenn andere ihre Zeit dafür aufwenden meine Ergüsse zu betrachten &#8211; ich tendiere gelegentlich eher dazu, diejenigen, deren Zeit ich fresse mit meinen Werken, zu entlohnen &#8230; Jeder kennt das doch, wenn er bspw. versehentlich eine SPON-Kolumne gelesen hat, dass man hinterher denkt, verdammt, wieso kriegt der Schreiberling für diesen Dreck eigentlich Geld, und nicht ich dafür, dass ich diesen Quatsch gelesen habe?</p>
<p>Nun ja, vielleicht führt das ja auch zu weit. Und es ist wahr, ich muss auch ganz schön viel (andernorts) dafür arbeiten, dass ich mir Kameratechnik, Schnittsysteme, Reisekosten usw. leisten kann. Und es wäre schöner, wenn sich die Filmarbeit von selbst finanziell tragen könnte und alle beteiligten Darsteller, Tonleute usw. in bescheidenem Maße davon leben könnten. Das wäre toll, aber ich bin schon lange nicht mehr dazu bereit und in der Lage, mich deshalb mit meinen Filmen und Texten gängigen Marktgesetzen zu unterwerfen, die ich für falsch halte. Ich bin nicht bereit, ein Verwertungsrecht an jemanden zu verkaufen, wenn ich nicht glaube, dass es solcherlei Verwertungsrechte überhaupt geben kann. Wie kann es bspw. möglich sein, dass ich Bewegtbilder von barbusigen, ernsthaften, ukrainischen Aktivistinnen schieße und dann daran mehr Rechte habe als die Mädels, die ihre nackigen Brüste auf die Straße bringen?</p>
<p>Es gibt Mittel und Wege, wie eine faire und respektvolle Bezahlung für kreativ agierende Menschen zu realisieren wäre. Es gibt Crowdfunding, Flattr, Micropaymentsysteme usw. Es gibt in dieser Richtung leider bisher keine ausreichend etablierte Kultur; User unterscheiden in der Regel nicht zwischen illegalen oder legalen Umsonstdownloads. Kaum einer begreift, dass er auf einer Seite mit Werbung letztlich auch bezahlt. Man gewöhnt sich so sehr an Werbebanner, dass man gar nicht merkt, wenn irgendwo keine erscheinen &#8230;<br />
Aber das liegt auch an all denen, die Inhalte frei verfügbar ins Netz stellen.<br />
Deshalb rufe ich hiermit dazu auf, macht es kenntlich! Ballert große CC-Logos da hin, wo sonst Werbung plaziert ist! Erzählt es weiter, seid stolz darauf und fangt an, selber zu glauben, dass das erkannt, gewürdigt und in gewissem Sinne auch entlohnt werden wird! Benutzt Creative Commons nicht verschämt, weil ihr glaubt, so erfolglos zu sein, sondern macht es offensiv, weil es den künftigen Gepflogenheiten einer bereits existierenden, fließenden, schwärmenden, strömenden Kultur entspricht!</p>
<p>Und öffnet euch damit auch einer weltweiten Szene, Bewegung, einem Prozess, vernetzt euch darüber, dass ihr vernetzbar seid, weil ihr wisst: DER SCHWARM BIN ICH.</p>
<p>P.S.: Als ich anfing, diesen Artikel zu schreiben, wollte ich eigentlich eine Anleitung verfassen, wie man unter welchen Umständen CC-Lizenzen verwendet, was sie bedeuten usw. Jetzt ist daraus ein anderer Text geworden, deshalb passt das nicht mehr so richtig hier hin. Darum empfehle ich noch kurz diesen <a title="cc erklärt" href="http://kadekmedien.com/2009/07/02/creative-commons-fur-den-kreativschub/">Artikel hier</a>, wo man die Module der einzelnen Lizenzen ganz gut vorgestellt bekommt, und verweise natürlich ansich auf die <a title="cc" href="http://de.creativecommons.org/">CC-Homepage</a>. Mein Lieblingsmodul ist übrigens <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">SA</a> (share alike), das halte ich für den Obertrick, der es für mich an sich unnötig macht, die kommerzielle Nutzung auszuschließen, weil share alike bedeutet, dass jeder, der den Inhalt benutzt, das neue Werk wieder unter denselben Bedingungen zu veröffentlichen hat. Das dürfte für große Konzerne bspw. ausgeschlossen sein. Deshalb Obertrick. (Dass nicht alle Filme hier auf diesem Blog so lizensiert sind, liegt zumeist an der verwendeten Musik, die eine strengere Lizenzierung vorsieht, und die natürlich so weitergegeben werden muss). Nun ja. Haut rein, und lizensiert euren Kram eben so frei, wie&#8217;s irgend geht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2012/02/schwarm-und-gemeingut-gegen-acta/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ciao Bundespressecamp!</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2012/01/ciao-bundespressecamp/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2012/01/ciao-bundespressecamp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 01:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[15J]]></category>
		<category><![CDATA[15m]]></category>
		<category><![CDATA[15o]]></category>
		<category><![CDATA[acampadabln]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[echte demokratie jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[spanishrevolution]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=2239</guid>
		<description><![CDATA[Nach genau 2 Monaten wurde nun das Occupycamp in Berlin geräumt. Zu Widerstand reichte die Systemtreue der Aktivisten nicht aus, zu lächerlich kam das Riesenaufgebot der Berliner Polizei daher, zu verstrickt scheint der Grundstücksbesitzer, die ominöse BIMA in noch ominösere &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2012/01/ciao-bundespressecamp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach genau 2 Monaten wurde nun das Occupycamp in Berlin geräumt. Zu Widerstand reichte die Systemtreue der Aktivisten nicht aus, zu lächerlich kam das Riesenaufgebot der Berliner Polizei daher, zu verstrickt scheint der Grundstücksbesitzer, die <a href="http://www.scharf-links.de/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=21091&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=bb06cf6f4f" target="_blank">ominöse</a> BIMA in noch ominösere Geschäfte verwickelt &#8230; nun ja, vielen Dank an alle Camper und an alle Unterstützer!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34818184?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=fbca54" frameborder="0" width="580" height="327"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2012/01/ciao-bundespressecamp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#21no-Vorstellung am 15.12.2011</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/12/21no-vorstellung-am-15-12-2011/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/12/21no-vorstellung-am-15-12-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 14:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[#21NO]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[kleist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=2208</guid>
		<description><![CDATA[Unser Kleistfilm &#8220;#21no&#8221; läuft am 15.12. um 20.30 in der Temporären Galerie im Weinmeister, Weinmeisterstraße 2, in Berlin-Mitte. Der Eintritt ist frei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="21no014 von Sender FN bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/senderfn/6377690901/"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6112/6377690901_5feb302ff7.jpg" alt="21no014" width="250" height="140" /><br />
</a>Unser <a title="#21NO – Radikalität, Schwarm &amp; Kleist" href="http://www.sender-fn.de/2011/11/21no-schwarm/">Kleistfilm</a> &#8220;#21no&#8221; läuft am 15.12. um 20.30 in der Temporären Galerie im Weinmeister, <a href="http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&amp;pc=FACEBK&amp;mid=8100&amp;rtp=adr.%7Epos.52.5256805_13.4045601_Weinmeisterstra%C3%9Fe+2%2C+Berlin%2C+Germany_Weinmeisterstra%C3%9Fe+2%2C+Berlin%2C+Germany&amp;cp=52.5256805%7E13.4045601&amp;lvl=16&amp;sty=r&amp;rtop=0%7E0%7E0%7E&amp;mode=D&amp;FORM=FBKPL6&amp;mkt=de-DE">Weinmeisterstraße 2</a>, in Berlin-Mitte. Der Eintritt ist frei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/12/21no-vorstellung-am-15-12-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#21NO</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/11/21no/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/11/21no/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[#21NO]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[21no]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[kleist]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
		<category><![CDATA[schwarm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=2108</guid>
		<description><![CDATA[Am 21. November 2011 jährt sich der spektakuläre Doppelselbstmord am kleinen Wannsee in Berlin, inszeniert vom größten deutschen Dichter als Schluss- und Höhepunkt seines unmaßvollen, in allen Tiefen und Höhen sich ausglutenden Lebens. Der Sender Freies Neukölln widmet diesem wohl &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2011/11/21no/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="0 Tage" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/000tage.jpg" alt="" width="500" height="239" /></p>
<p>Am 21. November 2011 jährt sich der spektakuläre Doppelselbstmord am kleinen Wannsee in Berlin, inszeniert vom größten deutschen Dichter als Schluss- und Höhepunkt seines unmaßvollen, in allen Tiefen und Höhen sich ausglutenden Lebens.</p>
<p>Der Sender Freies Neukölln widmet diesem wohl rasendsten Vertreter der Literaturgeschichte einen rasanten filmischen Ritt durch seinen Lebens- und Schaffenslauf.</p>
<p>Am 20. November wird im &#8220;Freien Neukölln&#8221; in dieses Rausfeiern reingefeiert mit der filmisch-szenischen Lesung von Stefan Zweigs &#8220;DER KAMPF MIT DEM DÄMON&#8221;, <span id="more-2108"></span>dem wohl treffendsten, leidenschaftlichten und vor allem schönsten Textangang zu Kleistens Leben, Wahnsinn und wahnsinnig schönen Werk.</p>
<p>Am 21. dann wird der Film auch hier zu sehen sein, wie immer unter einer Creative Commons-Lizenz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/11/21no/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Imagine all Creativity is Available for Everyone!</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/05/imagine-all-creativity-is-available-for-everyone/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/05/imagine-all-creativity-is-available-for-everyone/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 20:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exodos]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1574</guid>
		<description><![CDATA[The idea of creative commons is more and more overwhelming us. At the moment we check out to publish our feature-film EXODOS via so called private-public screenings. Often we realize, that people don&#8217;t really understand what this means, that&#8217;s clear, &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2011/05/imagine-all-creativity-is-available-for-everyone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="pps" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/pps.jpg" alt="" width="280" height="158" /><br />
The idea of creative commons is more and more overwhelming us. At the moment we check out to publish our feature-film EXODOS via so called private-public screenings. Often we realize, that people don&#8217;t really understand what this means, that&#8217;s clear, because this idea means so much, and it is that new and inspiring, that it isn&#8217;t possible to explain it in two or three sentences. But we believe in ideas like that, when you got it, it is so simple and enlightening! And if you change your role as a spectator, you can live to see something really new. That&#8217;s why we made a little movie about this issue, just to tell everybody about the idea, and to start to shine a light on the bendless opportunities of ideas like this. Free culture rules!<br />
This movie is just a try, and it cannot be shorter or with less text at the moment, because it does not work to tell about this idea with conventional marketing speech. And that&#8217;s what&#8217;s the good about it. Let&#8217;s continue these thoughts in the comments together!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23763669?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" frameborder="0" width="580" height="327"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/05/imagine-all-creativity-is-available-for-everyone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Something Really New From The World Of Film / Mal echt was Neues aus der Filmwelt</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/03/mal-echt-was-neues-aus-der-filmwelt/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/03/mal-echt-was-neues-aus-der-filmwelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 20:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Exodos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1508</guid>
		<description><![CDATA[(English version of the text at first, German version below) Currently you can watch something pleasant. A small, fine music-film is going viral over the continents in a wonderful way, with our assistance of distributors, promotion tours, advertising posters, without &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2011/03/mal-echt-was-neues-aus-der-filmwelt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(English version of the text at first, German version below)</p>
<p><img class="alignnone" title="Uschi am teilen" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/uschicc.jpg" alt="" width="280" height="420" /></p>
<p>Currently you can watch something pleasant. A small, fine music-film is going viral over the continents in a wonderful way, with our assistance of distributors, promotion tours, advertising posters, without world stars, with little or no financial expense, but simply as this strange, unspectacular, but warm-hearted and aesthetically determined film-trip is gathering worldwide fan-community, silently, but satisfied via the internet.</p>
<p>It sounds improbable and nearly too romantic to be true. But it is true, I myself took part in one of the first screenings here in Berlin. At the end of the event a likable, pleased bunch of people gathered for a group photo to show the producers, who weren&#8217;t present, that they liked what they saw.</p>
<p>A brief explanation: the film <a title="An Island" href="http://www.anisland.cc/" target="_blank">&#8220;An Island&#8221;</a> of <a href="http://www.vincentmoon.com/" target="_blank">Vincent Moon</a> and the Danish band <a title="Efterklang" href="http://efterklang.net/home/" target="_blank">Efterklang</a>, published under a free creative-commons-license, is treading a very sympathic path of distribution that thirsts for copycats: Everyone has the possibility to host a screening of the film, at his place, at home, in his gallery, his bar, his cinema or his garden plot. The producers call these events &#8220;private-public screenings&#8221;. At least five guests, a tv set or beamer, and a PA system that&#8217;s commensurate to a music film &#8211; those are the basic conditions you have to comply. You announce your event at the homepage of the film, then it will be listed there, and everyone, who feels invited, can subscribe online to take part at your screening. At the end all attendees take a group photo and gather some donations which are sent to the producers, and they feel with good reason as part of a very special, worldwide community. (Link to the flickr-gallery of &#8220;An Island&#8221; <a title="An Island Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/anisland/" target="_blank">here</a>.)</p>
<p>So far, so easy. But although much more: this way of proceeding inspires to refresh again our thinking of free culture and creative commons, the more so as the project obviously is working. Broadly unnoticed from the press and the blogger&#8217;s world, the film already got over 700 pp-screenings, they get even more daily, more and more people obviously have fun with this.</p>
<p>Cc-licensed creations became an essential part of our everyday life. Every blogger is permanently looking for pictures or other contents that can be integrated into new articles and that, linked correctly, he can use unproblematically. Meanwhile it&#8217;s a routine, but no longer expression of a research for niches and alternatives beyond classical marketing.</p>
<p>Recently my impression also was that the idea of free licensing has degenerated as a steppingstone somehow. Steppingstone because many artists want to protect their work by means of cc-licenses as a start, introducing them to a broad audience via internet. Indeed they are, hidden or not, aimed at making the breakthrough to classical distribution-, fame- and profit-worlds. That&#8217;s fair enough, why shouldn&#8217;t everyone pay his beer and his rent from his work, but it is problematical at the same time, because it doesn&#8217;t fathom perspectives and chances of free licensing, but, to the contrary, subverts the idea. If success in most cases means to have a record deal, a film distributor and a manager, then this is telling the world, that an artist who publishes under cc-license is not successful, and then you might think, that those  artists are simply not so &#8220;good&#8221; and are with good reason not noticed by the paying masses.</p>
<p>This is even more obvious in the context of feature films. After all, halfway ambitious film-making means a big expense of material. Even if meanwhile f.e. digital cameras and efficient PCs make the life of film-makers a litlle easier, you still have a big personnel expenditure, you have to find the equipment either creatively or time-consumingly, or everything is extremely expensive. And then, at the end of a long process, if the movie finally is ready, most film-makers think it&#8217;s loveless, without glamour and not sexy just to upload the movie to the internet, to release it and to wait what will happen.</p>
<p>Private-public screenings are an alternative. With little effort, a special audience can be agitated. Especially smaller, special movies get their chance. But also the audience does no longer download the stuff that anonymously (what doesn&#8217;t feel different than any illegal download at the end), no: a kind of connection between maker and viewer comes up &#8211; what makes it even easier to donate some cents for the production. If &#8211; seen in perspective &#8211; there will be more copycats and if the community of those, who host screenings, will grow, smaller film productions even could be financed decently this way. And what does a film-maker wish more than to be able to realize the next movie after the successful presentation of one!</p>
<p>And once again the big, established distributors, producers and publishers don&#8217;t have to be frightened. It&#8217;s only an alternative; we will later on give the mainstream a talking to, it will not be harmed, all of them may go on as always, however: there is an alternative once again!</p>
<p>P.S.: Tis article didn&#8217;t come up quite altruistic; our feature film EXODOS will be published per private-public screenings in may and june this year. Learn more about that thing <a href="http://www.exodos.cc">here</a>.</p>
<p><img class="alignnone" title="CC kann auch hübsch anzusehen sein" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/cc-shepard-fairey-logo.jpg" alt="" width="350" height="350" /></p>
<p>(Logo designed for CC by <a href="https://creativecommons.org/tag/shepard-fairey" target="_blank">Shepard Fairle</a>y)</p>
<p>Momentan gibt es etwas Schönes zu beobachten. Ein kleiner, feiner  Musikfilm verbreitet sich auf wundersame Art über die Kontinente, ohne  Zutun von Verleihern, Werbeplakaten, Promotiontouren, ohne Weltstars,  mit wenig bis keinem finanziellen Aufwand, schlicht darüber, dass sich  um diesen merkwürdigen, schrägen, unspektakulären, aber warmherzigen und  ästhetisch sehr entschlossenen Filmtrip eine weltweite Fangemeinde  lautlos, aber zufrieden mittels des Internets versammelt.</p>
<p>Das klingt unwahrscheinlich und fast schon zu romantisch, um wahr zu  sein. Aber es stimmt, ich selbst habe an einem der ersten Screenings  hier in Berlin teilgenommen. Am Ende der Veranstaltung versammelte sich  ein sympathischer, zufriedener Haufen von Guckern zu einem Gruppenfoto,  um den nicht anwesenden Film- und Musikkünstlern zu zeigen, dass sie  mochten, was sie da sahen.</p>
<p>Kurz zur Erklärung: Der unter einer freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlichte Film <a title="An Island" href="http://www.anisland.cc/" target="_blank">&#8220;An Island&#8221;</a> von <a href="http://www.vincentmoon.com/" target="_blank">Vincent Moon</a> und der dänischen Band <a title="Efterklang" href="http://efterklang.net/home/" target="_blank">Efterklang</a> beschreitet einen sehr sympathischen, nach Nachmachern geradezu  lechzenden Weg der Verbreitung. Jeder hat die Möglichkeit, bei sich zu  Hause, in seiner Galerie, seiner Kneipe, seinem Kino oder in seinem  Kleingarten ein Screening des Filmes zu veranstalten.  &#8220;Public-Private-Screenings&#8221; nennen die Macher diese Veranstaltungen.  Mindestens fünf Gäste, ein Fernseher oder Beamer und eine einem  Musikfilm angemessene Beschallungstechnik, das sind im wesentlichen die  Grundvoraussetzungen, die man zu erfüllen hat. Man meldet seine  Veranstaltung auf der Homepage des Filmes an, dann wird man da gelistet,  und jeder, der sich dazu eingeladen fühlt, kann sich für die Teilnahme  an diesem Screening online anmelden<em>. </em>Am Ende machen alle ein  Gruppenbild und lassen den Hut rumgehen und überweisen ein paar Euro an  die Produzenten und können sich zu Recht als Teil einer sehr speziellen,  weltweiten Community betrachten. (Hier der <a title="An Island Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/anisland/" target="_blank">Link</a> zur Flickr-Galerie der Screenings)</p>
<p>So weit, so einfach. Und dennoch viel mehr; inspiriert diese  Vorgehensweise doch dazu, die Gedanken über Free Culture und Creative  Commons mal wieder aufzufrischen, zumal das Projekt offensichtlich  funktioniert. Von der Presse und auch von der Bloggerwelt weitgehend  unbeachtet, hat es der Film schon auf über 700 solcher Screenings  gebracht, täglich kommen neue dazu, immer mehr Leute haben  offensichtlich ihre helle Freude daran.</p>
<p>CC-lizensierte Schöpfungen sind ein wesentlicher Teil unseres Alltags  geworden. Jeder Blogger sucht tagtäglich bspw. nach Bildern oder  anderen in Artikel einzubindendem Content, den er mit entsprechender  Verlinkung unproblematisch verwenden kann. Das ist inzwischen Routine,  aber nicht mehr Ausdruck einer Suche nach Nischen und Alternativen für  und jenseits dessen, was klassische Vermarktung ist.</p>
<p>Mein Eindruck war in letzter Zeit auch, dass der Gedanke der freien  Lizenzierung etwas zu sehr zu einem Sprungbrettprinzip verkommen ist.  Sprungbrett deshalb, weil viele Künstler ihre Werke mittels der  CC-Lizenzen erst einmal vor Missbrauch schützen, um sie (vorwiegend über  das Internet) einem breiten Publikum vorzustellen. Allerdings mit dem  mehr oder weniger heimlichen Ziel, irgendwann doch den Durchbruch in die  klassischen Distributions-, Ruhm- und Verdienstwelten zu schaffen. Das  ist mehr als verständlich, warum sollte nicht jeder von seinem Tun seine  Miete und sein Bier bezahlen wollen und können, es ist aber auch  problematisch, weil es die Perspektiven und Chancen der freien  Lizenzierung nicht auslotet, der Idee im Gegenteil teilweise das Wasser  abgräbt. Wenn Erfolg in den meisten Fällen bedeutet, dass man einen  Plattenvertrag, einen Filmverleih und einen Manager hat, dann erzählt  das auch der Welt, dass alle unter CC veröffentlichenden Künstler nicht  erfolgreich sind, und da liegt dann der Schluss nahe, dass diese  Künstler eben auch nicht so &#8220;gut&#8221; sind und zu Recht von den zahlenden  Massen nicht beachtet werden.</p>
<p>Bei Spielfilmen wird dies noch deutlicher, schließlich ist halbwegs  anspruchsvolles Filmemachen mit einem großen Materialaufwand verbunden.  Auch wenn inzwischen bspw. lichtstarke Digitalkameras und schnelle PC&#8217;s  den Filmleuten das Leben ein bisschen leichter machen, so hat man immer  noch einen hohen Personalaufwand, das Equipment für Dreh und  Nachbearbeitung muss entweder kreativ und zeitaufwändig organisiert  werden, oder es kostet eben einen Haufen Geld. Und dann am Ende eines  langen Prozesses, wenn der Film endlich fertig ist, so ein Werk einfach  ins Netz hochzuladen, frei zu geben und zu warten, was passiert, das  kommt den meisten Filmemachern dann doch unglamourös, unsexy und lieblos  vor.</p>
<p>Private-Public-Screenings sind hier eine Alternative. Mit wenig  Aufwand kann um ein spezielles Publikum geworben werden. Vor allem  kleine, besondere Filme haben hier eine ganz andere Chance. Aber auch  das Publikum lädt nicht mehr ganz so anonym den Kram runter, der sich am  Ende auch nicht anders anfühlt als irgendein illegaler Download, nein,  es entsteht eine Art Bindung zwischen Macher und Gucker, der es dem  Zuschauer am Ende der Veranstaltung leichter macht, ein paar Kröten für  die Produktion in den Hut zu schmeißen. So lassen sich, perspektivisch  gesehen, wenn es noch mehr Nachmacher gibt und die Gemeinde derer, die  gerne solche Screenings veranstalten, entsprechend vergrößert, dann  lassen sich sicherlich kleinere Filmproduktionen darüber sogar dezent  komfortabel finanzieren. Und was wünscht sich so ein kleiner, aber  engagierter Filmemacher mehr, als nach erfolgreicher Präsentation  einfach den nächsten Film machen zu können!</p>
<p>Und mal wieder müssen die großen, etablierten Vertriebe, Produzenten  und Verlage keine Angst haben. Das ist nur eine Alternative, den  Mainstream knöpfen wir uns erst später vor, dem wird nichts passieren,  alle dürfen so weiter machen wie bisher, allein: es gibt mal wieder eine  Alternative!</p>
<p>P.S.: Nicht ganz uneigennützig ist dieser Beitrag entstanden, da  unser Spielfilm EXODOS in den Monaten Mai und Juni genau auf diese Weise  veröffentlicht wird. <a href="http://www.exodos.cc/" target="_blank">Hier</a> gibts dazu Näheres.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/03/mal-echt-was-neues-aus-der-filmwelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Young Men.</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/02/young-men/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/02/young-men/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 20:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[25bahman]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1485</guid>
		<description><![CDATA[Deutsch with international broken English subtitles. English text version below. Junge Männer. Die wahrscheinlich sinnloseste Spezies unter der Sonne. Noch nicht mal Haare auf dem Rücken, lungern sie in Horden auf Bürgersteigen herum, belagern öffentliche und halb- und nichtöffentliche Verkehrsmittel &#8230; <a href="http://www.sender-fn.de/2011/02/young-men/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="jungs" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/jungs_01.jpg" alt="" width="280" height="158" /><br />
Deutsch with international broken English subtitles.<br />
English text version below.</p>
<p><strong>Junge Männer.</strong> Die wahrscheinlich sinnloseste Spezies unter der Sonne. Noch nicht mal Haare auf dem Rücken, lungern sie in Horden auf Bürgersteigen herum, belagern öffentliche und halb- und nichtöffentliche Verkehrsmittel und Plätze und suchen nach irgendetwas, das sie voll krass ey mal tun können, halt irgendwie. Weil, sie sind zum einen zu jung, um schon für irgendwas nützlich zu sein, aber auch zu stark und zu weit entwickelt, um begreifen zu können, dass sie zu Recht keiner jemals nach irgendetwas zu fragen gedenkt.</p>
<p>Junge Männer müssen z.Bsp. erst noch lernen, wie man richtig f****, und merken, dass das schwieriger ist, als auf die Straße zu spucken, obwohl sie sich doch ewig für die Stärksten, Größten, Krassesten, Coolsten und **** halten (müssen).</p>
<p>Bäh. So sieht&#8217;s aus, manchmal &#8230; Doch dann sieht man die kolossalen Umwälzungen dieser Tage in der arabischen Welt. Begonnen jeweils von letztlich eben solchen jungen Männern. Okay, in Tunesien, Ägypten, Bahrain oder Iran ist diese Spezies nicht so gut aufgestellt wie die Altersgenossen hierzulande, sie haben andere, größere, existentiellere Nöte, aber es sind eben auch diejenigen, und da unterscheiden sie sich am Ende wahrscheinlich nicht, die noch zu jung sind, um sich von dem jeweils herrschenden System vollends kaputt gemacht haben zu lassen. Krank wird man am Ende von jeder Gesellschaftsordnung, die zur Unterdrückung fähig ist, und krank wird hier irgendwann jeder im Laufe seines Lebens. &#8220;Zivilisationskrankheiten&#8221; heißt das dann, &#8220;wir bewegen uns zu wenig&#8221;. Was für ein bullshit! Die schlimmste derartige Krankheit ist die, die sich darin zeigt, dass wir partout nicht zu den Unterdrückten zählen wollen und uns deswegen der Mittelschicht zurechnen lassen! Dass wir Systemkritik langweilig finden oder in linken Nischen bis zum Erbrechen ausdiskutieren, ohne jemals in Erwägung zu ziehen, irgend etwas zu ändern! Weil eigentlich können wir alles nicht mehr hören, und solange unser Provider uns alle zwei Jahre ein neues iPhone verspricht, ist die Welt doch ganz in Ordnung.</p>
<p>Was wäre denn, wenn die hier auch mal so anfangen würden wie in Tunesien, Ägypten, Iran, im Jemen oder in Libyen? Warum sollten sich die ganzen Arschlöcher in den schicken Glas-Stahl-Palästen denn eigentlich so sicher sein, dass ausgerechnet ihnen nichts passieren kann?</p>
<p>Ja, auch hier gibt es mehr als genug Gründe, sich verarscht zu fühlen. Sinnlos sterben Soldaten in Afghanistan, die Kluft zwischen Arm und Reich ist mittlerweile gigantisch, die Kommunen sind pleite, während die Banker im Casino weiterhin um unsere Steuergelder wetten, der Planet wird bis zum get-no ausgebeutet und zerstört, auf riesigen Frachtschiffen müssen Crews für praktisch kein Geld schuften wie die Blöden, weil sie dafür zu sorgen haben, dass die Schrippen hier nicht mehr als 12 Cent kosten. Zig Beispiele mehr ließen sich hier mit Leichtigkeit anführen. Die bereits von der Krankheit infizierten Meinungsmacher versuchen all das immer als Allgemeinplätze, banale Systemkritik oder überstrapaziertes Gemoser abzutun. Und auch wenn das keiner mehr hören will, es ist verdammt wahr und eigentlich auch verdammt einfach, die Kacke ist auch hier am Dampfen, wir leben in einer Weise, wie sie nicht verträglich ist für die meisten anderen auf dem Planeten! Wir zahlen Steuern für ein paar raffgierige Idioten, die aber auch nur tun, was das System von ihnen verlangt: Sie sorgen ganz artig für Wachstum. Alternative Konzepte, wie z.Bsp. das Bedingungslose Grundeinkommen oder die Anarchie im Allgemeinen, müssen ein Schattendasein führen, weil wir alle infiziert sind. Alle? Aber eben vielleicht nicht ganz alle, vielleicht sind diese jungen Männer und hier eben auch die Frauen noch nicht ganz so doll infiziert. Vielleicht sind die noch zu retten &#8211; und retten am Ende uns?! Was, wenn es plötzlich hip wird, sich auf Facebook zum Widerstand zu verabreden? Was nun, wenn die ganzen jungen Männer plötzlich keinen Bock mehr haben auf die ganze Unterhaltungselektronik, auf schicke Autos und den ganzen sonstigen Konsumscheiß, wenn sie sich damit nicht mehr ködern lassen, sondern anfangen, dem ganzen Polit-, Geld- und Lobbygesocks in die **** zu treten? Hey, Jungs und Mädels, wir bauen auf euch, lasst uns nicht im Stich, haut zu, ändert alles, mal wieder auf einmal! Ihr schafft das, wir freuen uns drauf. Hurra. Wir treffen uns wieder, wenn diese **** endlich ordentlich **** wurden, und wenn **** wieder **** heißt, und auch das **** wieder Spaß machen darf.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20179229?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="580" height="326" frameborder="0"></iframe></p>
<p><strong>Young men.</strong> Probably the most useless species under the sun. Not even hairs on their backs, they are hanging around in hordes on the sidewalks, besieging public and semi-public and non-public transit and places and looking for something to do, something totally phat, ey, just somehow. Because on the one hand they are too young to be useful for anything, but also too powerful and developed to realize that with good reason no one will ever ask them for anything.</p>
<p>For example, young men have to learn first how to f**** properly, and that this is more complicated than spitting on the street, although they always (must) fancy themselves as the strongest, greatest, phattest, coolest and ****.</p>
<p>Ugh. That&#8217;s how it goes, sometimes &#8230; But then you have these tremendous upheavals in the Arab world in these days. Started just by such young men. Okay, in Tunisia, Egypt, Bahrain or Iran this species is not as well-placed as their contemporaries over here, they have different, bigger, more existential hardships, but they are just the ones &#8211; and at least they are not differing in this &#8211; the ones who are too young to be broken by the regime yet. Finally you will be taken ill by any social system that is capable of oppression, and everyone over here will get sick in the course of his lifetime, too. It&#8217;s called &#8216;disease of civilization&#8217;, &#8216;we are moving too little&#8217;. What a bullshit! The worst disease of this type is that we absolutely don&#8217;t want to class with the oppressed, and therefore accept to be ranked among the middle class! That we think criticism of the political system is boring or has to be discussed ad nauseam in lefty niches, without ever considering to change anything.</p>
<p>Because we are so tired of all that, and as long as our provider promises a new iphone every two years, all&#8217;s right with the world somehow.</p>
<p>What if they&#8217;d start here like in Tunisia, Egypt, Iran, Yemen or Libya? Why should all the ass-holes in those fancy glass-steal-palaces be so sure that of all people they will not be harmed?</p>
<p>Yes, over here we have enough reasons to feel punked. Soldiers are dying senselessly in Afghanistan; the divide between rich and poor meanwhile is gigantic; the municipalities are bankrupt, while the bankers in the casinos are betting taxpayers&#8217; money; the planet is exploited and distroyed; on huge cargo ships, crews have to work like nuts for nearly no money, because they have to care that white bread rolls over here don&#8217;t cost more than 12 cents. Many examples could be brought in easily. Those opinion makers, that are already infected by the disease, try to discount all this as commonplaces, banal criticism of the political system or as strained moaning and groaning. But even if no one wants to hear it anymore: it&#8217;s damned true and damned simple. The shit has hit the fan over here, too. We live in a way that&#8217;s not compatible for most people on this planet! We pay taxes for some greedy idiots who themselves are only doing what the system demands: they submissively care for growth. Alternative concepts like the  guaranteed minimum income or anarchy in general have to lead a miserable existence because we are all infected. All of us? Perhaps not, perhaps those young men and &#8211; over here &#8211; women as well are not that much infected yet. Perhaps they are still savable &#8211; and finally save us?! What if it is believed to be hip to make appointments for resistance via facebook? What if all those young men suddenly are no longer up for the whole entertainment electronics, for fancy cars and other consumption crap? If they don&#8217;t take the bait any longer, but start to **** the politics-, money- and lobby-riff-raff? Hey, boys and girls, we count on you, don&#8217;t leave us out in the cold! Slam shut, change everything, again all at once! You&#8217;ll cope with it! We are looking forward to. Hooray. We&#8217;ll meet again when those **** have been **** well, and when **** may be called **** again, and when even **** may be fun again.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/02/young-men/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>First three of EXODOS’ big Trailershow!</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/02/first-three-of-exodos-big-trailershow/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/02/first-three-of-exodos-big-trailershow/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 19:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exodos]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1477</guid>
		<description><![CDATA[We love free licensed music, movies, books, pictures or what else more. Now the release of our cc-movie EXODOS is announced for may. Watch here three first trailers, more multi-genre-proofs will follow.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://farm6.static.flickr.com/5014/5431364126_e77d3d8271_b.jpg" alt="" width="280" height="140" /></p>
<p>We love free licensed music, movies, books, pictures or what else more.<br />
Now the release of our cc-movie EXODOS is announced for may. Watch here three first trailers, more multi-genre-proofs will follow.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19799155?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="580" height="326"></iframe></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19797127?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="580" height="326"></iframe></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19793229?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="580" height="326"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/02/first-three-of-exodos-big-trailershow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Lipstick Effect</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2011/01/the-lipstick-effect/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2011/01/the-lipstick-effect/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 14:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[crisis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1427</guid>
		<description><![CDATA[Learn something about one of the crisis&#8217; prettiest consequences: the lipstick effect. (Int. Broken English, with German subtitles)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="lipstick" src="http://www.sender-fn.de/Bilder/lipstick.jpg" alt="" width="280" height="158" /><br />
Learn something about one of the crisis&#8217; prettiest consequences: the lipstick effect.<br />
(Int. Broken English, with German subtitles)<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/13385040?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2011/01/the-lipstick-effect/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WEEKLY EDITION # 26 &#8211; Exodos Trailer</title>
		<link>http://www.sender-fn.de/2010/06/weekly-edition-26-exodos-trailer/</link>
		<comments>http://www.sender-fn.de/2010/06/weekly-edition-26-exodos-trailer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 12:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exodos]]></category>
		<category><![CDATA[Weekly Sender]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[spielfilm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sender-fn.de/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[The time has come. After we finally finished our Exodos-shooting, we are proud to present  ... <a href="http://www.sender-fn.de/2010/06/weekly-edition-26-exodos-trailer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="300" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12871423&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed width="400" height="300" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12871423&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>The time has come. After we finally finished our Exodos-shooting, we are proud to present a kind of trailer of our becoming movie. Watch now a fast ride through our crisis-love-sick-broken english-wintertime story.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sender-fn.de/2010/06/weekly-edition-26-exodos-trailer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

