Uschi und die Farbenlehre – Uschi and the Theory of Colours


3 min. Deutsch with International Broken English subtitles.

Nicht nur unsere Uschi wundert sich darüber, mit welch hoffnungsfrohem Begeisterungsüberschwang man in diesem Lande den sog. politischen Umwälzungen in Baden-Würrtemberg begegnet. Da wird der ganze Parlamentarismus endgültig zur Farce. Oder glaubt irgendjemand, dass sich nun tatsächlich etwas ändert, was nicht sowieso irgendwie so oder so ähnlich passiert wäre? – Anders gesagt, mit einem gerne von unserem Negierenden Bürgermeister gebrauchten Zitat von Herrn Lampedusa: “Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist.”

Vielleicht ist es doch – im Supermegariesenkracherwahljahr 2011 – mal wieder angesagt, über das Nichtwählen nachzudenken. Nichtwählen und drüber sprechen, nicht einfach nicht hingehen, sondern ganz laut nicht hingehen, um irgendwann die Ergebnisse völlig der Lächerlichkeit preiszugeben. Weil die Gewählten haben das ihren Ergebnissen schon längst vorraus.

In Germany many people were happy about the election in Baden-Würtemberg, because the Green party achieved a historical election victory. But our Uschi and we don’t think, that this should be the reason for great hope, because like Lampedusa said: “If you want things to stay as they are, things will have to change.”

So we suggest to think about stopping taking part at elections in future. There take place a lot of important elections in Germany in 2011. Maybe it is a good idea to tell everybody loud and understandable how we feel about our degenerated parlamtarism by our refusal to vote for ridiculous politicians.

Volksverdrossenheit

Gehen wir einmal davon aus, dass unsere Bundeskanzlerin gar nicht so blöd ist, wie sie aus****, äh, wie sie hin und wieder erscheint.

Versuchen wir einfach uns vorzustellen, dass sie, intellektuell auf der Höhe ihrer Ausbildung und Erfahrung, Zusammenhänge begreifen, verarbeiten und einschätzen kann.

Dass sie sich bspw. als promovierte Physikerin mit Kerntechnologie besser auskennt als alle ihre Kollegen, dass sie die Gefahren abschätzen kann, und dass für sie so ein geschmackloser Begriff wie „Restrisiko“ mehr bedeutet als eine eigentlich unmögliche Möglichkeit für das eh nicht Mögliche.

Als nüchtern kalkulierende Wissenschaftlerin war sie seit ihrer Zeit als Umweltministerin unter Helmut Kohl eine standfeste Verfechterin der Energiegewinnung aus dieser unendlich hirnrissigen, größenwahnsinnigen und niemals beherrschbaren Technologie.

Nun versucht sie, ganz kurz und knapp vor dem für sie so entscheidenden Wahlwochenende, das Ruder rumzureißen, weil sie glaubt, dass die Stimmung in der Bevölkerung durch das grausame Unglück auf der anderen Seite des Erdballs gekippt ist.

Und selbst wenn wir ihr äußerst gutgläubig glauben wollten, dass sie nach Erhalt der Nachrichten aus Japan und dort Fukushima im Tiefsten ihres Inneren schockiert war, und dass dieser heilsame Schock sie zu diesem sogenannten Moratorium bewog und nicht wahlkampftechnische Gesichtspunkte, selbst dann müssen wir uns über ihre Gesamtarroganz gegenüber ihrem Wahlvolk wundern.

Was geht da vor sich? Was denken sich ihre Beraterteams da, was denkt sich die Kanzlerin selbst? Wofür hält die da ihre Bürger, die sie so gerne „die Menschen“ nennt!?

Selbiges fragt man sich bei der peinlichen Rumhampelei in Sachen Militäreinsatz in Libyen. Oder bei der schlampigen Einführung von E10.

Geht sie – eingedenk Schröders Wiederwahl dank des lauten Neins zum Irakkrieg – davon aus, dass ihr Wahlvolk Kriegseinsätze immer ablehnt? Dass sowieso alle Ökos sind und man sich da zur Einführung eines neues Sprits keine Gedanken machen muss?

Okay, das Wahlvolk ist schwer einzuschätzen dieser Tage. Vor allem Stimmungen bestimmen das Gesamtklima. Eine nicht wirklich einleuchtende Sympathie für Vuzg scheint jedes Gefühl für sowas wie einen Rechtsstaat auszuhebeln. Auf der einen Seite scharen sich Massen hinter einen Lügner und Betrüger, auf der anderen Seite formiert sich enormer Widerstand. Schnell geht das alles, das Netz macht‘s möglich.

Andererseits wurde sie vor nicht allzu langer Zeit gewählt, trotz ihres teuflischen Versprechens an die Atomwirtschaft. Gewählt wurde auch die baden-württembergische Landesregierung, obwohl Stuttgart 21 schon längst beschlossene Sache war.

Das ist alles nicht unbedingt nachvollziehbar, aber auch noch lange kein Grund, dem Volk mit so einer Verachtung zu begegnen, wie es jetzt geschieht, auch wenn die Trauer um den Eisbären Knut kurz größer scheint als die um verstrahlte oder verschüttete Japaner.

Aber blöd ist das Volk trotzdem nicht, jedenfalls nicht so. Immerhin glauben die meisten an unsere sogenannte Demokratie, die eh nur ein kümmerlicher Parlamentarismus ist.

Aber Volksvertreter dürfen Meinungen vertreten, auch vehement und bitte schön mit sowas wie einer Vision verknüpft. In was für einem Land wollen wir leben? – Das fragt sich fast jede Werbekampagne, aber nicht unsere Politiker?

Schon die massiven Maßnahmen gegen die Proteste rund um den Castortransport Ende 2010 wirkten eher wie einem „Ausnahmezustand“ abgerungen denn wie demokratische Gepflogenheit. Der Staat schützt sich vor dem Bürger, der Wähler ist der Feind.

Vergessen ist schon längst, dass Positionen bezogen werden müssen, um zu regieren, dass Beschlüsse ausgefochten werden sollten, um Bestand haben zu können.

Seit Jahren ist Merkel es gewohnt, die Position ihrer Regierung nur nach dem auszurichten, was Presse, Meinungs- und Marktforschung sowie andere Interessenverbände als Stimmung im Volke auszumachen glauben.

Das ist zynisch, politik- und volksverachtend, lädt zu Missbrauch und Manipulation ein und fördert nur stumpfe Politikerpersönlichkeiten wie Norbert Röttgen. Der an Dummheit kaum zu übertreffende Umweltminister, potentielle Ministerpräsident, Kanzleranwärter und was auch immer er sonst noch in sich sieht, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Parteipolitiker ihre Ämter und Pflichten für ihr eigenes Machtbedürfnis missbrauchen.

Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber schamlos für jedes höhere Amt bereit. Entschuldigung, aber so geht‘s nicht. Das Parteiensystem mit seinem Karriereprinzip hat unsere Demokratie samt deren Demokraten ausgehöhlt, Zeit für was Neues.

Something Really New From The World Of Film / Mal echt was Neues aus der Filmwelt

(English version of the text at first, German version below)

Currently you can watch something pleasant. A small, fine music-film is going viral over the continents in a wonderful way, with our assistance of distributors, promotion tours, advertising posters, without world stars, with little or no financial expense, but simply as this strange, unspectacular, but warm-hearted and aesthetically determined film-trip is gathering worldwide fan-community, silently, but satisfied via the internet.

It sounds improbable and nearly too romantic to be true. But it is true, I myself took part in one of the first screenings here in Berlin. At the end of the event a likable, pleased bunch of people gathered for a group photo to show the producers, who weren’t present, that they liked what they saw.

A brief explanation: the film “An Island” of Vincent Moon and the Danish band Efterklang, published under a free creative-commons-license, is treading a very sympathic path of distribution that thirsts for copycats: Everyone has the possibility to host a screening of the film, at his place, at home, in his gallery, his bar, his cinema or his garden plot. The producers call these events “private-public screenings”. At least five guests, a tv set or beamer, and a PA system that’s commensurate to a music film – those are the basic conditions you have to comply. You announce your event at the homepage of the film, then it will be listed there, and everyone, who feels invited, can subscribe online to take part at your screening. At the end all attendees take a group photo and gather some donations which are sent to the producers, and they feel with good reason as part of a very special, worldwide community. (Link to the flickr-gallery of “An Island” here.)

So far, so easy. But although much more: this way of proceeding inspires to refresh again our thinking of free culture and creative commons, the more so as the project obviously is working. Broadly unnoticed from the press and the blogger’s world, the film already got over 700 pp-screenings, they get even more daily, more and more people obviously have fun with this.

Cc-licensed creations became an essential part of our everyday life. Every blogger is permanently looking for pictures or other contents that can be integrated into new articles and that, linked correctly, he can use unproblematically. Meanwhile it’s a routine, but no longer expression of a research for niches and alternatives beyond classical marketing.

Recently my impression also was that the idea of free licensing has degenerated as a steppingstone somehow. Steppingstone because many artists want to protect their work by means of cc-licenses as a start, introducing them to a broad audience via internet. Indeed they are, hidden or not, aimed at making the breakthrough to classical distribution-, fame- and profit-worlds. That’s fair enough, why shouldn’t everyone pay his beer and his rent from his work, but it is problematical at the same time, because it doesn’t fathom perspectives and chances of free licensing, but, to the contrary, subverts the idea. If success in most cases means to have a record deal, a film distributor and a manager, then this is telling the world, that an artist who publishes under cc-license is not successful, and then you might think, that those  artists are simply not so “good” and are with good reason not noticed by the paying masses.

This is even more obvious in the context of feature films. After all, halfway ambitious film-making means a big expense of material. Even if meanwhile f.e. digital cameras and efficient PCs make the life of film-makers a litlle easier, you still have a big personnel expenditure, you have to find the equipment either creatively or time-consumingly, or everything is extremely expensive. And then, at the end of a long process, if the movie finally is ready, most film-makers think it’s loveless, without glamour and not sexy just to upload the movie to the internet, to release it and to wait what will happen.

Private-public screenings are an alternative. With little effort, a special audience can be agitated. Especially smaller, special movies get their chance. But also the audience does no longer download the stuff that anonymously (what doesn’t feel different than any illegal download at the end), no: a kind of connection between maker and viewer comes up – what makes it even easier to donate some cents for the production. If – seen in perspective – there will be more copycats and if the community of those, who host screenings, will grow, smaller film productions even could be financed decently this way. And what does a film-maker wish more than to be able to realize the next movie after the successful presentation of one!

And once again the big, established distributors, producers and publishers don’t have to be frightened. It’s only an alternative; we will later on give the mainstream a talking to, it will not be harmed, all of them may go on as always, however: there is an alternative once again!

P.S.: Tis article didn’t come up quite altruistic; our feature film EXODOS will be published per private-public screenings in may and june this year. Learn more about that thing here.

(Logo designed for CC by Shepard Fairley)

Momentan gibt es etwas Schönes zu beobachten. Ein kleiner, feiner Musikfilm verbreitet sich auf wundersame Art über die Kontinente, ohne Zutun von Verleihern, Werbeplakaten, Promotiontouren, ohne Weltstars, mit wenig bis keinem finanziellen Aufwand, schlicht darüber, dass sich um diesen merkwürdigen, schrägen, unspektakulären, aber warmherzigen und ästhetisch sehr entschlossenen Filmtrip eine weltweite Fangemeinde lautlos, aber zufrieden mittels des Internets versammelt.

Das klingt unwahrscheinlich und fast schon zu romantisch, um wahr zu sein. Aber es stimmt, ich selbst habe an einem der ersten Screenings hier in Berlin teilgenommen. Am Ende der Veranstaltung versammelte sich ein sympathischer, zufriedener Haufen von Guckern zu einem Gruppenfoto, um den nicht anwesenden Film- und Musikkünstlern zu zeigen, dass sie mochten, was sie da sahen.

Kurz zur Erklärung: Der unter einer freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlichte Film “An Island” von Vincent Moon und der dänischen Band Efterklang beschreitet einen sehr sympathischen, nach Nachmachern geradezu lechzenden Weg der Verbreitung. Jeder hat die Möglichkeit, bei sich zu Hause, in seiner Galerie, seiner Kneipe, seinem Kino oder in seinem Kleingarten ein Screening des Filmes zu veranstalten. “Public-Private-Screenings” nennen die Macher diese Veranstaltungen. Mindestens fünf Gäste, ein Fernseher oder Beamer und eine einem Musikfilm angemessene Beschallungstechnik, das sind im wesentlichen die Grundvoraussetzungen, die man zu erfüllen hat. Man meldet seine Veranstaltung auf der Homepage des Filmes an, dann wird man da gelistet, und jeder, der sich dazu eingeladen fühlt, kann sich für die Teilnahme an diesem Screening online anmelden. Am Ende machen alle ein Gruppenbild und lassen den Hut rumgehen und überweisen ein paar Euro an die Produzenten und können sich zu Recht als Teil einer sehr speziellen, weltweiten Community betrachten. (Hier der Link zur Flickr-Galerie der Screenings)

So weit, so einfach. Und dennoch viel mehr; inspiriert diese Vorgehensweise doch dazu, die Gedanken über Free Culture und Creative Commons mal wieder aufzufrischen, zumal das Projekt offensichtlich funktioniert. Von der Presse und auch von der Bloggerwelt weitgehend unbeachtet, hat es der Film schon auf über 700 solcher Screenings gebracht, täglich kommen neue dazu, immer mehr Leute haben offensichtlich ihre helle Freude daran.

CC-lizensierte Schöpfungen sind ein wesentlicher Teil unseres Alltags geworden. Jeder Blogger sucht tagtäglich bspw. nach Bildern oder anderen in Artikel einzubindendem Content, den er mit entsprechender Verlinkung unproblematisch verwenden kann. Das ist inzwischen Routine, aber nicht mehr Ausdruck einer Suche nach Nischen und Alternativen für und jenseits dessen, was klassische Vermarktung ist.

Mein Eindruck war in letzter Zeit auch, dass der Gedanke der freien Lizenzierung etwas zu sehr zu einem Sprungbrettprinzip verkommen ist. Sprungbrett deshalb, weil viele Künstler ihre Werke mittels der CC-Lizenzen erst einmal vor Missbrauch schützen, um sie (vorwiegend über das Internet) einem breiten Publikum vorzustellen. Allerdings mit dem mehr oder weniger heimlichen Ziel, irgendwann doch den Durchbruch in die klassischen Distributions-, Ruhm- und Verdienstwelten zu schaffen. Das ist mehr als verständlich, warum sollte nicht jeder von seinem Tun seine Miete und sein Bier bezahlen wollen und können, es ist aber auch problematisch, weil es die Perspektiven und Chancen der freien Lizenzierung nicht auslotet, der Idee im Gegenteil teilweise das Wasser abgräbt. Wenn Erfolg in den meisten Fällen bedeutet, dass man einen Plattenvertrag, einen Filmverleih und einen Manager hat, dann erzählt das auch der Welt, dass alle unter CC veröffentlichenden Künstler nicht erfolgreich sind, und da liegt dann der Schluss nahe, dass diese Künstler eben auch nicht so “gut” sind und zu Recht von den zahlenden Massen nicht beachtet werden.

Bei Spielfilmen wird dies noch deutlicher, schließlich ist halbwegs anspruchsvolles Filmemachen mit einem großen Materialaufwand verbunden. Auch wenn inzwischen bspw. lichtstarke Digitalkameras und schnelle PC’s den Filmleuten das Leben ein bisschen leichter machen, so hat man immer noch einen hohen Personalaufwand, das Equipment für Dreh und Nachbearbeitung muss entweder kreativ und zeitaufwändig organisiert werden, oder es kostet eben einen Haufen Geld. Und dann am Ende eines langen Prozesses, wenn der Film endlich fertig ist, so ein Werk einfach ins Netz hochzuladen, frei zu geben und zu warten, was passiert, das kommt den meisten Filmemachern dann doch unglamourös, unsexy und lieblos vor.

Private-Public-Screenings sind hier eine Alternative. Mit wenig Aufwand kann um ein spezielles Publikum geworben werden. Vor allem kleine, besondere Filme haben hier eine ganz andere Chance. Aber auch das Publikum lädt nicht mehr ganz so anonym den Kram runter, der sich am Ende auch nicht anders anfühlt als irgendein illegaler Download, nein, es entsteht eine Art Bindung zwischen Macher und Gucker, der es dem Zuschauer am Ende der Veranstaltung leichter macht, ein paar Kröten für die Produktion in den Hut zu schmeißen. So lassen sich, perspektivisch gesehen, wenn es noch mehr Nachmacher gibt und die Gemeinde derer, die gerne solche Screenings veranstalten, entsprechend vergrößert, dann lassen sich sicherlich kleinere Filmproduktionen darüber sogar dezent komfortabel finanzieren. Und was wünscht sich so ein kleiner, aber engagierter Filmemacher mehr, als nach erfolgreicher Präsentation einfach den nächsten Film machen zu können!

Und mal wieder müssen die großen, etablierten Vertriebe, Produzenten und Verlage keine Angst haben. Das ist nur eine Alternative, den Mainstream knöpfen wir uns erst später vor, dem wird nichts passieren, alle dürfen so weiter machen wie bisher, allein: es gibt mal wieder eine Alternative!

P.S.: Nicht ganz uneigennützig ist dieser Beitrag entstanden, da unser Spielfilm EXODOS in den Monaten Mai und Juni genau auf diese Weise veröffentlicht wird. Hier gibts dazu Näheres.

Innocent Song In Danger!

Subject: Innocent song in danger!

Dear Angus, Malcolm, Brian, Cliff und Phil,

today I adress myself very urgently to you! In my country (Germany) we have a politician named Karl Theodor von und zu Guttenberg, an aristocrat – we call him Vuzg. He fucks us off because ever since last week he is found guilty to be a liar and a con man, but nevertheless he stays in exalted position and is thanks to new lies still one of the most popular politicians.
For his rabble-rousing speeches he likes to use your song ‘Hell’s Bells’ as appearance music. That’s disgusting abuse and you should prevent it!
You associate without meaning with a dishonest tribune of the plebs who only respects his career but surely doesn’t respect Rock’n Roll.
Supported by other reactionary old farts of the German public sphere (Koch, Bouffier, Broder, Spiegel, Jörges – you will probably not know them, lucky devils!) he stands with guts and mockery beside that what is left over from democracy and treats the whole people as his vassals – with an impertinent attitude similar to that of Berlusconi in Italy or Gaddafi in Libya.
As our minister of defense he behaves more than a minister of war and risks reckless the life of thousands of soldiers in this senseless war in Afghanistan. Moreover he distracts the attention of his personal credibility problems by dishonest mourning in bad style about shot soldiers. His doctoral dissertation was lousy cribbed to a great extent, he non-stop brusques the general public, he lies continuously in the course of his affairs that he is embroiled one after another.
Please help us, that he gets clocked fairly, please don’t admit that the worst popper since ages is allowed to abuse your musical genius!

Thank you beforehand, we are between a rock and a hard place.
Yours, Uschi from SFN

Betreff: Innocent song in danger!

Lieber Angus, Malcolm, Brian, Cliff und Phil,

heute wende ich mich mit einer sehr dringenden Bitte an euch. In meinem Land (Deutschland) gibt es einen Politiker mit Namen Karl-Theodor von und zu Guttenberg, ein Adliger, den wir Vuzg nennen. Er kotzt uns erheblich an, weil er spätestens seit der letzten Woche als Lügner und Betrüger überführt ist, sich aber dennoch in Amt und Würden und mit weiteren Lügen in den Beliebtheitsskalen ganz weit oben hält.
Für seine hetzerischen Reden benutzt er gern euren Song “Hell’s Bells” als Auftrittsmusik. Das ist ein übler Missbrauch, den ihr unbedingt verhindern solltet!
Ihr macht euch damit ungewollt gemein mit einem verlogenen Volkstribun, der Respekt nur vor seiner Karriere hat, und sicherlich nicht vor Rock’n Roll.
Unterstützt von anderen reaktionären alten Säcken aus der deutschen Öffentlichkeit (Koch, Bouffier, Broder, Spiegel, Jörges – die ihr wahrscheinlich alle gar nicht kennt, ihr Glückspilze!) stellt er sich mit Schneid und Spott neben das, was uns an Demokratie geblieben ist, und behandelt das ganze Volk als seine Vasallen – mit ähnlich unverschämtem Gestus wie Berlusconi in Italien oder Gaddafi in Libyen.
Als unser Verteidigungsminister benimmt er sich eher wie ein Kriegsminister und riskiert rücksichtslos das Leben tausender Soldaten in diesem sinnlosen Krieg in Afghanistan. Dazu kommt, dass er dann die Aufmerksamkeit von seinen eigenen Glaubwürdigkeitsproblemen ablenkt – geschmackloser Weise mit verlogener Trauer um die erschossenen Soldaten. Seine Doktorarbeit ist zu großen Teilen mies abgeschrieben, er brüskiert am laufenden Band die Öffentlichkeit, er lügt fortgesetzt im Verlauf jeder seiner Affairen, in die er pausenlos verwickelt ist.
Helft uns, dass er mal richtig was auf die Glocke kriegt, lasst bitte nicht zu, dass sich der schlimmste Popper seit Jahrzehnten mit eurem Genius schmücken darf!

Danke im voraus, wir wissen kaum mehr ein noch aus.
Eure Uschi vom SFN

Young Men.


Deutsch with international broken English subtitles.
English text version below.

Junge Männer. Die wahrscheinlich sinnloseste Spezies unter der Sonne. Noch nicht mal Haare auf dem Rücken, lungern sie in Horden auf Bürgersteigen herum, belagern öffentliche und halb- und nichtöffentliche Verkehrsmittel und Plätze und suchen nach irgendetwas, das sie voll krass ey mal tun können, halt irgendwie. Weil, sie sind zum einen zu jung, um schon für irgendwas nützlich zu sein, aber auch zu stark und zu weit entwickelt, um begreifen zu können, dass sie zu Recht keiner jemals nach irgendetwas zu fragen gedenkt.

Junge Männer müssen z.Bsp. erst noch lernen, wie man richtig f****, und merken, dass das schwieriger ist, als auf die Straße zu spucken, obwohl sie sich doch ewig für die Stärksten, Größten, Krassesten, Coolsten und **** halten (müssen).

Bäh. So sieht’s aus, manchmal … Doch dann sieht man die kolossalen Umwälzungen dieser Tage in der arabischen Welt. Begonnen jeweils von letztlich eben solchen jungen Männern. Okay, in Tunesien, Ägypten, Bahrain oder Iran ist diese Spezies nicht so gut aufgestellt wie die Altersgenossen hierzulande, sie haben andere, größere, existentiellere Nöte, aber es sind eben auch diejenigen, und da unterscheiden sie sich am Ende wahrscheinlich nicht, die noch zu jung sind, um sich von dem jeweils herrschenden System vollends kaputt gemacht haben zu lassen. Krank wird man am Ende von jeder Gesellschaftsordnung, die zur Unterdrückung fähig ist, und krank wird hier irgendwann jeder im Laufe seines Lebens. “Zivilisationskrankheiten” heißt das dann, “wir bewegen uns zu wenig”. Was für ein bullshit! Die schlimmste derartige Krankheit ist die, die sich darin zeigt, dass wir partout nicht zu den Unterdrückten zählen wollen und uns deswegen der Mittelschicht zurechnen lassen! Dass wir Systemkritik langweilig finden oder in linken Nischen bis zum Erbrechen ausdiskutieren, ohne jemals in Erwägung zu ziehen, irgend etwas zu ändern! Weil eigentlich können wir alles nicht mehr hören, und solange unser Provider uns alle zwei Jahre ein neues iPhone verspricht, ist die Welt doch ganz in Ordnung.

Was wäre denn, wenn die hier auch mal so anfangen würden wie in Tunesien, Ägypten, Iran, im Jemen oder in Libyen? Warum sollten sich die ganzen Arschlöcher in den schicken Glas-Stahl-Palästen denn eigentlich so sicher sein, dass ausgerechnet ihnen nichts passieren kann?

Ja, auch hier gibt es mehr als genug Gründe, sich verarscht zu fühlen. Sinnlos sterben Soldaten in Afghanistan, die Kluft zwischen Arm und Reich ist mittlerweile gigantisch, die Kommunen sind pleite, während die Banker im Casino weiterhin um unsere Steuergelder wetten, der Planet wird bis zum get-no ausgebeutet und zerstört, auf riesigen Frachtschiffen müssen Crews für praktisch kein Geld schuften wie die Blöden, weil sie dafür zu sorgen haben, dass die Schrippen hier nicht mehr als 12 Cent kosten. Zig Beispiele mehr ließen sich hier mit Leichtigkeit anführen. Die bereits von der Krankheit infizierten Meinungsmacher versuchen all das immer als Allgemeinplätze, banale Systemkritik oder überstrapaziertes Gemoser abzutun. Und auch wenn das keiner mehr hören will, es ist verdammt wahr und eigentlich auch verdammt einfach, die Kacke ist auch hier am Dampfen, wir leben in einer Weise, wie sie nicht verträglich ist für die meisten anderen auf dem Planeten! Wir zahlen Steuern für ein paar raffgierige Idioten, die aber auch nur tun, was das System von ihnen verlangt: Sie sorgen ganz artig für Wachstum. Alternative Konzepte, wie z.Bsp. das Bedingungslose Grundeinkommen oder die Anarchie im Allgemeinen, müssen ein Schattendasein führen, weil wir alle infiziert sind. Alle? Aber eben vielleicht nicht ganz alle, vielleicht sind diese jungen Männer und hier eben auch die Frauen noch nicht ganz so doll infiziert. Vielleicht sind die noch zu retten – und retten am Ende uns?! Was, wenn es plötzlich hip wird, sich auf Facebook zum Widerstand zu verabreden? Was nun, wenn die ganzen jungen Männer plötzlich keinen Bock mehr haben auf die ganze Unterhaltungselektronik, auf schicke Autos und den ganzen sonstigen Konsumscheiß, wenn sie sich damit nicht mehr ködern lassen, sondern anfangen, dem ganzen Polit-, Geld- und Lobbygesocks in die **** zu treten? Hey, Jungs und Mädels, wir bauen auf euch, lasst uns nicht im Stich, haut zu, ändert alles, mal wieder auf einmal! Ihr schafft das, wir freuen uns drauf. Hurra. Wir treffen uns wieder, wenn diese **** endlich ordentlich **** wurden, und wenn **** wieder **** heißt, und auch das **** wieder Spaß machen darf.

Young men. Probably the most useless species under the sun. Not even hairs on their backs, they are hanging around in hordes on the sidewalks, besieging public and semi-public and non-public transit and places and looking for something to do, something totally phat, ey, just somehow. Because on the one hand they are too young to be useful for anything, but also too powerful and developed to realize that with good reason no one will ever ask them for anything.

For example, young men have to learn first how to f**** properly, and that this is more complicated than spitting on the street, although they always (must) fancy themselves as the strongest, greatest, phattest, coolest and ****.

Ugh. That’s how it goes, sometimes … But then you have these tremendous upheavals in the Arab world in these days. Started just by such young men. Okay, in Tunisia, Egypt, Bahrain or Iran this species is not as well-placed as their contemporaries over here, they have different, bigger, more existential hardships, but they are just the ones – and at least they are not differing in this – the ones who are too young to be broken by the regime yet. Finally you will be taken ill by any social system that is capable of oppression, and everyone over here will get sick in the course of his lifetime, too. It’s called ‘disease of civilization’, ‘we are moving too little’. What a bullshit! The worst disease of this type is that we absolutely don’t want to class with the oppressed, and therefore accept to be ranked among the middle class! That we think criticism of the political system is boring or has to be discussed ad nauseam in lefty niches, without ever considering to change anything.

Because we are so tired of all that, and as long as our provider promises a new iphone every two years, all’s right with the world somehow.

What if they’d start here like in Tunisia, Egypt, Iran, Yemen or Libya? Why should all the ass-holes in those fancy glass-steal-palaces be so sure that of all people they will not be harmed?

Yes, over here we have enough reasons to feel punked. Soldiers are dying senselessly in Afghanistan; the divide between rich and poor meanwhile is gigantic; the municipalities are bankrupt, while the bankers in the casinos are betting taxpayers’ money; the planet is exploited and distroyed; on huge cargo ships, crews have to work like nuts for nearly no money, because they have to care that white bread rolls over here don’t cost more than 12 cents. Many examples could be brought in easily. Those opinion makers, that are already infected by the disease, try to discount all this as commonplaces, banal criticism of the political system or as strained moaning and groaning. But even if no one wants to hear it anymore: it’s damned true and damned simple. The shit has hit the fan over here, too. We live in a way that’s not compatible for most people on this planet! We pay taxes for some greedy idiots who themselves are only doing what the system demands: they submissively care for growth. Alternative concepts like the  guaranteed minimum income or anarchy in general have to lead a miserable existence because we are all infected. All of us? Perhaps not, perhaps those young men and – over here – women as well are not that much infected yet. Perhaps they are still savable – and finally save us?! What if it is believed to be hip to make appointments for resistance via facebook? What if all those young men suddenly are no longer up for the whole entertainment electronics, for fancy cars and other consumption crap? If they don’t take the bait any longer, but start to **** the politics-, money- and lobby-riff-raff? Hey, boys and girls, we count on you, don’t leave us out in the cold! Slam shut, change everything, again all at once! You’ll cope with it! We are looking forward to. Hooray. We’ll meet again when those **** have been **** well, and when **** may be called **** again, and when even **** may be fun again.

Fury Uschi

Uschi is bored about this gentrification topic. She cannot hear it any longer.

But Uschi notices herself, that this attitude does not help. Because it’s a pop-market-position, to be bored, when you have heared something more then twice. That’s the issue of this little movie, see what Uschi becomes to!

And see the first and last Latte Machiato at Freies Neukölln!

(International Broken English with German subtitles)

Immer öfter lesen wir Sätze wie “Ich kann das nicht mehr hören” in Blogs und deren Kommentarspalten. Jedes Thema wird durch die neue und alte Medienwelt durchgezerrt, und ganz, ganz schnell wird es den meisten auch schon wieder langweilig damit. Dann muss die nächste Sau durchs Dorf gejagt werden.

Dahinter steckt ein prima Trick der Marktwirtschaft: Themen, die die Gesellschaft wirklich angehen, werden für kurze Zeit als hip und trendy vermarktet, selbstverständlich auch Themen, die unsere Wirtschaftsordnung im Mark erschüttern sollten. Aber ein Trend hält nicht lange an, und so schafft es der Markt selbst kritische Entwicklungen für sich nutzbar zu machen, weil ein Modethema nicht ausreichend Unruhe stiftet, aber kurzfristig für Interesse sorgen kann. Sobald so etwas wie tatsächliche Bürgerproteste entstehen, wird das Thema gleichzeitig wieder von den Titelseiten genommen. Die ersten rufen den ordentlichen Bürger schon wieder zur Ruhe, bevor man überhaupt damit beginnen konnte wirklich unruhig zu werden, das ganze wird runtergespielt, klein geredet, am Ende verurteilt und kriminalisiert. Und dann gibt es irgendwo anders schon wieder einen neuen Krisenherd, einen neuen Lebensmittelskandal oder Neues von He- und She-Vuzg. Und so kommen sie am Ende alle durch, all diejenigen, die Besitzstände zu wahren haben. Weil bald schon werden wir auch nichts mehr von Dioxin hören wollen, oder von Twitterrevolutionen, oder von gesetzlichen Frauenquoten. Und Gentrification mögen wir am Ende doch sowieso alle.

Die Pragmatiker sind es, die sich dann, wenn die erste Welle der Empörung abgeebbt ist, zu Wort melden, wobei Pragmatismus nichts als ein Deckmäntelchen der Feigheit (diesen Link zu setzen fiel unendlich schwer, ich hab es aber trotzdem getan) ist. Der Feigheit vor dem tatsächlichen Wandel. Alles darf immer ein bisschen anders werden, aber eben nur ein bisschen, und eben eigentlich gar nicht. Ein bisschen Protestkultur, aber mit dem Wort des Jahres ist dann auch genug protestiert. Ein bisschen Veränderung ist immer schön, siehe Gentrification. Ein bisschen WikiLeaks, aber immer schön vorsichtig sein, und She-Vuzg kommt zwar komisch rüber, aber irgendwie ist ihr Engagement doch toll.

Was soll das alles, wen wir nicht mal an etwas dranbleiben? Wenn wir uns vom Markt der Aufgeregtheiten vor uns hertreiben lassen? Wenn wir alle immer die guten, besonnenen Bürger mimen, wo es alles andere als Grund zur Besonnenheit gibt?

Nur weil ein paar Leute Angst haben vor denen, die wütend sind? Weil Wut nur cool ist, wenn sie rechtzeitig wieder aufhört und in einem lustigen Gag mündet?

Wut und Zweifel sollten dafür sorgen, dass uns Herzensanliegen niemals langweilig werden können, dranbleiben, heißt dem Markt ein Schnippchen zu schlagen. Wut und Zweifel sind die Kräfte, die uns voran bringen, sie sind kein Makel.

News: Die zu Guttenbergs und das Berliner Schloss

In die Debatte um Baubeginn und Nutzung des Berliner Stadtschlosses bringt nun unser schneidiger Verteidigungsminister neuen Wind. Wer hätte das gedacht, ausgerechnet jetzt, da er in so tiefen Schwierigkeiten mit seiner Armee steckt. Hier jedenfalls stimmt plötzlich der Informationsfluss wieder, und das umstrittene Gebäude wird nun vielleicht doch gebaut!?

Deutsch mit gebrochen englischen Untertiteln

In the centre of Berlin, we should better say in the heart of the German Republic, there is a big void. The projected reconstruction of the Berlin Palace is not progressing well. But now, our edged minister of defense, von und zu Guttenberg (Vuzg) proposed to adopt the building, and now things will go ahead.

German with international broken english subtitles

Anne Will Manipulation

(Foto von A.W.: Stuart Mentiply, Montage: SenderFN)
Ich habe ein Buch gelesen. Ja, ganz durch, eine Studie mit Tabellen, Diagrammen, Fremdwörtern, Zusammenfassungen, Fußnoten (okay, die habe ich auch meist nur überflogen). Aber immerhin, ich habe das Buch “Deutsche Zustände”, Bd. 9, ausführlich zur Kenntnis genommen. Erschütternd war das einerseits, was die darin formulierten Erkenntnisse über den sozialen Zusammenhalt in diesem Lande betrifft, aber andererseits bestärkte es mich auch in dem Gefühl, das ich tagtäglich habe, wenn ich mich im Strassenverkehr bewege, wenn ich Nachrichten sehe, Blogkommentare lese, Bruder Ministerle und Konsorten sprechen höre. Überall lassen sich Menschen nur zu gerne aufeinander hetzen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist spürbar allerorten, und dank dieser ausführlichen Studie offensichtlich auch messbar.
Man liest also dieses Buch, und dann kommt Anne Will. Und klatscht in einem lächerlichen “Einspieler” eine komplexe Langzeitstudie an die Wand, zu deren Zwecke Tausende Menschen befragt wurden, wo sich Wissenschaftler die Köpfe zerbrochen haben, darüber wie genau die Fragen lauten müssen, Ergebnisse analysiert haben, Gegenfragen gestellt und gesamteuropäische Umfragen einbezogen haben, eben so richtig gearbeitet haben, und dann kommt die Anne Will mal eben so mit einem schnieken Fragesteller um die Ecke, befragt eine Handvoll Leute, und schon hat sich die Studie überlebt! Ja, haben die denn noch alle Latten am Zaun? Wie lange sollen wir uns eigentlich noch so vorführen lassen, vom sogenannten Qualitätsjournalismus!? Okay, wahrscheinlich ist es auch Faulheit und die Anne hat das Buch sicherlich höchstens von unbezahlten Praktikanten lesen lassen. Aber es ist sicherlich auch mehr: Es ist schlicht Irreführung, damit alles schön immer so bleibt, wie es war, und damit wir uns weiter an Frau Lötsch’s K-Wortentgleisung aufgeilen können, und uns alle gleichermaßebn am neu erblühenden Aufschwung erquicken. Frau Will und ihre Kollegen sind nicht schwachsinnig, sie sind falsch, verlogen, niederträchtig.

Noblesse Oblige – vuZG, balls and a hot tip


VUZG, Tomatenmark und andere Unheilsbringer

Er ist der beliebteste Politiker Deutschlands, allgegenwärtig in der Welt und den Medien unterwegs, und er bringt manchen schon jetzt, vor seiner letztgültigen Inthronisierung, zur Verzweiflung. Der Mann ist irgendwie gefährlich, scheint’s, aber was ist dieses Gefährliche eigentlich?

Klar:
Die (alp)traumhafte Sicherheit, mit der VUZG eine ehemals um Gerechtigkeit und soziale Verantwortung ringende Gesellschaft neu-definiert in Richtung eines ätzenden Konservativismus.
Die smarte Nonchalance, mit der er alte Weltkriegs-Durchhalte-Parolen per Kerner-Show neu etabliert.
Wie er mit hochsensiblem Verständnis für die psychischen Probleme der Soldaten und schmuckem Panzer im Rücken Deutschland als Nation im Kriegszustand manifestiert.
Wie er mit Hilfe von Gattin Steffi-Schatz-Bismarcks mütterlich-moralisch-mutigem Einsatz die vermeintlich “bösen” Elemente im Vaterland dem Mob ausliefert.
Er macht keine Fehler, ist smart, sieht super aus: das raffinierte, tatsächlich gefährliche Auftreten eines zeitgeistigen Volksverhetzers.
Aber:
Richtig gefährlich ist, dass einer wie VUZG in spektakulärer Weise eingenommen ist von seinem Tun, von allen heilsamen Selbstzweifeln befreit – denn: er ist ein echter Adeliger, und die – so hat er schon in jungen Jahren stolz ins Mikro geplärrt – sind allein aufgrund ihrer Herkunft und Erziehung absolut zweifelsfrei frei von Fehlern. Weiß schließlich auch sein Cousin, der on-top-Hollywood-geadelte Regisseur Florian-Graf-Henckel-zu-Tomatenmark, der bekannt gibt, er, sein Cousin VUZG und die anderen Cousins seien eben im Gegensatz zu allen anderen von einer ‘gewissen Prägung’, erzogen nach den immer gleichen ‘Prinzipien von Ehre und Anstand’ und einem ‘Gefühl von Pflicht gegenüber der Gesellschaft und dem Land’. Er legt seine Hand für die lückenlose Wohlanständigkeit der Adeligen ins Feuer.
Prima. In der Vorweihnachtszeit den Leibeigenen im Dorf vom Schloss aus ein paar Kuchenreste zugeworfen und zwischendurch immer mal ein halbdebiles Bauerngör oder einen amputierten, psychotischen, aber vaterlandstreuen Soldaten huldvoll angelächelt. Der ganze Rest wird erledigt und entzieht sich unserer Macht. Undemokratischer trat unsere Nicht-wirklich-Demokratie noch nicht auf.

Deutschland – unstopable dem selbstgefälligen, stinkreichen, erzkonservativen und quasi allmächtigen Adel ausgeliefert?! Na dann, gut’ Nacht, Marie, und träum was Schönes.
Deine Uschi

 

 

Articulating “Krieg” – “War”

Es hat sehr lange gedauert, bis deutsche Spitzenpolitiker es geschafft haben das Wort “Krieg” in den Mund zu nehmen. Sehr lange Zeit wurde versucht, uns weiszumachen, dass es sich bei dem Einsatz in Afghanistan lediglich um Hilfe für alte Frauen beim Überqueren der Strasse handelt. Inzwischen, auch dank dieses Filmes, können einige sogar Krieg sagen, warum Deutschland an dem teilnehmen muss, ist uns indess noch nicht zwingend erklärt worden. Wie auch, Krieg ist eben Krieg, und dafür gibt es niemals eine Rechtfertigung.

Offending the Clientele

The former problem borrough Neukölln is changing very, very quick. We don’t like all aspects of this change, and not every change is really good for the people that kive and work there. Watch here our everywhere dicussed movie about gentrification and bevahiour of nely arrived inhabitants. Just see that it is funny on the one hand, but also serious concerning the attitude the new welcomed neighbours face their neighbourhood.

Thilo Sarrazin unterstützt Türkiyemspor Berlin!

Erneut befeuert Thilo Sarrazin die inzwischen hitzig geführte Integrationsdebatte. Nachdem nun auch Angela Merkel und Horst Seehofer ihre Angelruten in Rechtsrandgewässern ausgeworfen haben, vollzieht der Bestsellerautor und Sozialdemokrat Sarrazin offensichtlich eine Kehrtwende. Völlig überraschend kündigte er seine Unterstützung für Türkiyemspor Berlin an. Er lobte ausdrücklich das gelungene Integrationsprojekt und wird den in finanziellen und sportlichen Schwierigkeiten steckenden Verein mit 10% seiner Einnahmen aus seinen Buchverkäufen unterstützen. Der Sender Freies Neukölln ist überrascht und etwas irritiert, berichtet aber.

Germany’s Social Democrat Nr. 1, Thilo Sarrazin, will support Türkiyemspor Berlin. Sender FN is a little irritated and surprised as well, but reports the whole story. In German with international broken English subtitles.